Vortrag am 25.01.2016 „Meine Kinder, Deine Kinder, unsere Kinder – Patchworkfamilien“ von Katharina Grünewald

Wann: am Montag, den 25. 01. 2016 um 19 Uhr
Wo: im Offenen Haus, Rheinstr. 31 in Darmstadt

„Deine Kinder, meine Kinder, unsere Kinder – irgendwie wächst das schon zusammen – lautet das Motto vieler Patchworkfamilien, die gemeinsam durch den turbulenten Alltag balancieren. Mit vielen Chancen, aber auch mit vielen Problemen. Der Versuch, den eigenen und den „fremden“ Kindern, dem neuen Partner und den jeweiligen Ex-Partnern und Großeltern gerecht zu werden, führt oft an die Grenze der eigenen Kräfte und zu dem Gefühl, es niemandem Recht machen zu können.

„Patchwork“ ist mittlerweile ganz normal und ist in mehr Familien von Bedeutung, als man denkt. Wie Patchworkfamilien Chancen besser nutzen und Konfliktpotenziale minimieren können, dazu gibt Katharina Grünewald an diesem Abend interessante Tipps und Einblicke für Eltern, Großeltern und am Thema Interessierte.

Dipl.-Psych. Katharina Grünewald, geb. 1970, hat intensiv Forschung zum Thema Patchworkfamilie betrieben. Sie hält Vorträge und hat ein Beratungskonzept für Familien entwickelt. Sie lebt in Köln und arbeitet dort mit Elternteilen, Paaren und Familien.

Im Januar 2015 ist ihr Buch erschienen:
„Glückliche Stiefmutter –
Geht’s mir gut, geht’s allen gut“.

Mehr Informationen: www.patchworkfamilien.com

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Vortrag am 24.09.2015 „Lieben, Streiten und Versöhnen“ von Barbara Röser

Wann: am Donnerstag, den 24. 09. 2015 um 19 Uhr
Wo: im Offenen Haus, Rheinstr. 31 in Darmstadt

Im Vortrag wird eine dynamische Konflikt- und Streitkultur vorgestellt. Deren Gesetzmäßigkeiten gelten beim Paar ebenso wie im größeren Rahmen von Gesellschaft und Politik. Wir brauchen eine Streitkultur für die Liebenden und für diese Welt dringender als je zuvor. Lieben lernen heißt streiten und versöhnen lernen. Konstruktives Streiten in die Tat umzusetzen, bedeutet unter anderem auch, zu eigenen Fehlern zu stehen und daran zu wachsen. Dies ist für die Betroffenen oft Schwerst­arbeit und wenn es gelingt, Anstoß für persönliches Wachstum.

Es wird die Umsetzung psychologischen Wissens und menschlicher Erkenntnisse für die Praxis aufgezeigt. Das Verfahren der Paarsynthese hat in über 30 Jahren Erprobung praktikables und effektives Handwerkszeug u.a. für Lieben, Streiten und Versöhnen entwickelt.

Röser, Barbara, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Heilpraktikerin (Psychotherapie HPG), Gestaltpsychotherapeutin (FPI), Lehrtherapeutin der „Deutschen Gesellschaft für Integrative Paartherapie und Paarsynthese“ (Weiterbildungsleitung GIPP e.V.), selbständige Paartherapeutin in Wiesbaden.
Internet: www.paarsynthese.de

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Kurzer Überblick (PDF-Datei) über die Inhalte des Vortrags am 24.09.2015 im Offenen Haus in Darmstadt von Barbara Röser:

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Podiumsdiskussion am 09.04.2014 „Wo ist das Nest? – Wer entscheidet?“

Wann: am Mittwoch, den 09. 04. 2014 um 19 Uhr
Wo: im Offenen Haus, Rheinstr. 31 in Darmstadt

Die Eltern haben sich getrennt.
Lebensmodelle für Kinder unter rechtlichen und psychologischen Gesichtspunkten.

In Bezug auf die Betreuung des Kindes ist in den letzten Jahren zunehmend eine Diskussion aufgekommen, „übergeschwappt“ aus Erfahrungsberichten anderer Länder, ob das in Deutschland weitgehend praktizierte Betreuungsmodell, das sogenannte „Residenzmodell“ noch zeitgemäß ist und dem Kindeswohl am besten dient.

Bei dem Residenzmodell lebt das Kind fest bei einem Elternteil und hat in der Regel alle 14 Tage von freitags bis sonntags und ca. zwei bis drei Wochen während den Ferien Kontakt zu dem anderen Elternteil.

Viele Eltern – meistens Väter wünschen sich einen weitergehenden Kontakt zu ihren Kindern.

Zur Diskussion gestellt wird, ob das Residenzmodell ausgetauscht werden sollte gegen ein so genanntes „Wechselmodell“, bei dem die Kinder bsp. wöchentlich vom Haushalt des einem Elternteils in den Haushalt des anderen Elternteils wechseln.

Eine andere Option ist das so genannte „Nestmodell“, bei dem die Kinder fest an einem Wohnsitz leben und sich die Eltern wöchentlich mit der Betreuung abwechseln.

Wir wollen die verschiedenen Betreuungsmodelle sachlich und vorurteilsfrei analysieren und gemeinsam mit den Besuchern diskutieren.

Podiumsteilnehmer sind:

1. Heidi Fendler, Richterin am Familiengericht Frankfurt/M.
2. Franzjörg Krieg, Vorsitzender des Väteraufbruch für Kinder Karlsruhe e.V.
3. Heide Kroke, Kinder- u. Jugendpsychologin, Darmstadt
4. Roland Wiebe, Dipl. Pädagoge und Verfahrensbeistand für Kinder

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Vortrag am 19.06.2013 „Mit Körper, Geist und Seele – der Weg des Paares zu Sinnlichkeit und Erotik“ von Michael Cöllen und Ulla Holm

Wann: am Mittwoch, den 19. 06. 2013 um 19 Uhr
Wo: im Offenen Haus, Rheinstr. 31 in Darmstadt

Im Reich der Sinne sich liebend zu vereinigen bedeutet, dass wir nicht nur unsere Körper füreinander öffnen, sondern auch Geist und Seele ineinander strömen lassen. Im Dreiklang von Körper, Geist und Seele erleben wir Glück.
Doch es gehört viel Mut dazu, sich so tief fallen zu lassen, weil gerade in der Sexualität alte Ängste, Blockierungen und Störungen wieder ausgelöst werden können. Die Schutzlosigkeit in der Hingabe macht uns in besonderem Maße verwundbar. Durchleben wir sie aber gemeinsam, wachsen wir daran und gewinnen nicht nur Lust und Glück, sondern auch Stärkung und Heilung.
Dieser Vortrag verbindet Erkenntnisse aus der östlichen Philosophie und Liebeslehre mit verschiedenen westlichen psychotherapeutischen Verfahren zur „Paarsynthese“, einer integrativen und effektiven Arbeitsmethode für ratsuchende Paare und auch für ihre Therapeuten und Berater.

Cöllen, Michael, Dipl.-Psych., Psycholog. Psychotherapeut, Seit 1975 Entwicklung der PAAR-SYNTHESE. 17Jahre Mitautor der NDR-Fernsehreihe „Ich und Du“. Mitbegründer und Lehrtherapeut der „Deutschen Gesellschaft für Integrative Paartherapie und Paarsynthese“ GIPP e.V., Buchautor.
Holm, Ulla, Dipl. Päd., HP, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Lehrtherapeutin für Ge-stalttherapie, Paar- und Sexualtherapie (DVG, Vorstand GIPP), Leitung des Fachbereiches Paarthera-pie am Osterberg- und Odenwald-Institut. Weiterbildung in Tiefenpsychologie und Körpertherapie.

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